Gemeinde Nordkirchen

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Jubiläum 2022 - Info 08.05.2019

Die erste historisch nachweisbare Nennung Nordkirchens datiert auf das Jahr 1022. Das könnte im Jahr 2022 ausgiebig gefeiert werden. Die Gemeindeverwaltung steckt derzeit gemeinsam mit dem Heimatverein die Rahmenbedingungen dafür ab.

„Geplant ist ein Jubiläumsjahr für alle“, erläutert Maike Teetz, Tourismusmanagerin der Gemeinde Nordkirchen. „Denkbar sind Konzerte, Thementage und spezielle Aktionen mit historischen Akzenten, aber auch die Anbindung von Veranstaltungen aus dem laufenden Veranstaltungskalender an das Jubiläumsjahr.“

Bürgermeister Dietmar Bergmann betont: „Das klappt allerdings nur, wenn alle mitziehen: Schulen, Kindergärten, Vereine, Kulturschaffende, Unternehmen und gerne auch Privatpersonen. In einem ersten Schritt möchten wir darum das Interesse und die Bereitschaft der Bevölkerung zur aktiven Mitarbeit im Jubiläumsjahr abfragen und erste Ideen sammeln.

Ich lade deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu einer ersten

öffentlichen Infoveranstaltung und Ideenwerkstatt
am Mittwoch, 08.05.2019, um 19:00 Uhr
im Bürgerhaus Nordkirchen, Am Gorbach 2.

Die Veranstaltung wird moderiert von Sofie Eichner vom Quartiersbüro MiNo. Ich würde mich freuen, wenn viele teilnehmen und mitgestalten.“

Das "Dreiländereck" im Gorfeld
Das "Dreiländereck" im Gorfeld

Auszug aus dem Buch
Nordkirchen – Einblicke in die Geschichte einer münsterländischen Gemeinde

von Sabine Alfing, Historikerin
herausgegeben 2009 von der Gemeinde Nordkirchen

„Die schriftliche Überlieferung zur Nordkirchener Geschichte setzt Ende des 9. nachchristlichen Jahrhunderts ein, denen frühe siedlungsgeschichtliche Nachrichten über den hiesigen Raum zu entnehmen sind. Das Kloster Werden bei Essen verzeichnete in diesen Grundbüchern seinen Besitz und die Abgaben, die von den einzelnen Höfen geleistet werden mussten.
Das älteste Verzeichnis des Klosterguts, das Urbar A vom Ende des 9. bzw. Anfang des 10. Jahrhunderts, kennt noch keine Unterscheidung nach den drei späteren Ortsnamen, sondern bezeichnet die hiesige Gegend als Itheri.
In der bedeutenden Urkunde der Edlen Reinmodis, erlassen unter dem münsterischen Bischof Siegfried zwischen 1022 und 1032, in der u.a. über die beabsichtigte Kirchengründung in Capelle verfügt wird, ist jedoch schon die Rede von Nordkirchen und Südkirchen als eigenständigen Pfarrgründungen.
Seit diesem Zeitpunkt lässt sich das Schicksal der damals bereits bestehenden Gemeinde – wenngleich in der Frühzeit mitunter nur sehr lückenhaft – auf der Grundlage einer existenten Schriftlichkeit rekonstruieren.“

Weitere Informationen

Pressearbeit

Anne Büscher
Bohlenstraße 2
59394 Nordkirchen
Tel.: 02596 917-154
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