Gemeinde Nordkirchen

Seitenbereiche

Schriftgröße:

Volltextsuche

Was suchen Sie?

Seiteninhalt

Wohnwünsche

Jugendwohngruppe stellt Bürgermeister Bergmann Wohnwünsche vor.
Jugendwohngruppe stellt Bürgermeister Bergmann Wohnwünsche vor.

Wie willst du wohnen?

Projekt zur Erfassung von Wohnwünschen beginnt mit Schülerinnen und Schülern der Maximilian-Kolbe-Schule Nordkirchen

Wie wollen Menschen mit Behinderung wohnen und bietet Nordkirchen dafür eigentlich den richtigen Wohnraum? Dieser Frage ist das Quartiersmanagement MiNo gemeinsam mit acht BewohnerInnen der Jugendwohngruppe der Kinderheilstätte nachgegangen.

Nach einem ersten Kennenlernen zwischen den SchülerInnen und den „Wohnforscherinnen“ Anne Behlau und Sofie Eichner vom MiNo-Quartiersmanagement fanden zwei Workshops statt. Auf großen Plakaten, die in Form eines leeren Hauses gestaltet waren, konnten die drei Mädchen und fünf Jungen im Alter von 17 bis 20 Jahren ihre Wohnwünsche aufschreiben oder in Form von Bildern aufkleben. Die Themen reichten vom Grundriss des Gartens und des Balkons bis hin zur Nachbarschaft und dem Arbeitsplatz. So entstanden bunte Collagen, welche sie abschließend Bürgermeister Dietmar Bergmann vorstellten. Maurice würde später am liebsten in Hamburg wohnen. Ihm ist aber genau wie allen anderen Workshop-Teilnehmenden bewusst, dass sein Wohnort in der Nähe seines künftigen Arbeitsplatzes liegen sollte. Alle würden gerne in der Nähe von Menschen wohnen, die sie kennen und mögen, aus der Familie oder dem Freundeskreis, in einem Zimmer für sich allein oder in einer größeren Wohnung mit mehreren. Sofie Eichner und Anne Behlau gaben Tipps, wie man am besten auf Wohnungssuche geht.

Die Ergebnisse der Jugendlichen auf einen Blick

  • Die Wohnwünsche der Jugendlichen sind so vielfältig wie sie selbst.
  • Sie wünschen sich Betreuung nach Bedarf- aber bitte keine Kontrolle.
  • Familie und Freunde bestimmen den Wohnwunsch.
  • Moderne, technische Ausstattung ist sehr wichtig, z.B. gutes W-LAN.
  • Der Wohnort hängt auch vom Arbeitsort ab.
  • Gute Infrastruktur und ÖPNV sind Voraussetzung.
  • Nordkirchen ist Vorbild, aber nicht bei allen Wunschort.
  • Passender und bezahlbarer Wohnraum wird benötigt.

Die Workshops mit der Jugendwohngruppe der Kinderheilstätte haben den Anfang gemacht. Bald sollen weitere Gruppen, z. B. Jugendliche vom JuNo, ältere Menschen oder MitarbeiterInnen der Caritas-Werkstätten mit der gleichen Methode befragt werden.

Bürgermeister Dietmar Bergmann hält diese Art der Erfassung von Wohnwünschen für sinnvoll und zielorientiert: „So kommen wir mit verschiedenen Gruppen ins Gespräch. Wir sammeln Ideen und können diese selber nutzen und auch an andere weitergeben, z.B. an Investoren von Wohnbauprojekten.“

Sofie Eichner vom MiNo möchte am Ende die Ergebnisse auch der Politik vorstellen: „Wohnwünsche können nur wahr werden, wenn auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen sind. Dazu gehören u.a. freie Grundstücke, preiswerter Wohnungsneubau und gute Nachbarschaften.“

„Einen Wunsch der Jugendlichen, der sich aus den Workshops ergeben hat, können wir ziemlich schnell erfüllen,“ ergänzt Dietmar Bergmann, „nämlich nähere Einblicke in die politische Arbeit. Wir haben deshalb vereinbart, dass sie an einer der nächsten Ausschusssitzungen teilnehmen, um live dabei zu sein.“

Wer Lust hat, sich als Gruppe ebenfalls an dem Projekt zu beteiligen und Wohnwünsche zu entwickeln, kann sich gerne an das Quartiersmanagement MiNo wenden.

Kontakt:
Quartiersmanagement MiNo
Frau Eichner, Frau Behlau
E-Mail: mino(@)stadtraumkonzept.de

Foto v.l.: Julian Massin, Nick, Maurice, Dietmar Bergmann, Sandra, Celine, Sofie Eichner, Florian und Anne Behlau

Weitere Informationen

Pressearbeit

Anne Büscher
Bohlenstraße 2
59394 Nordkirchen
Tel.: 02596 917-154
E-Mail schreiben

Newsletter

Sie möchten "Aktuelles aus der Schlossgemeinde" per Newsletter erfahren?
Wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse nennen, nehmen wir Sie gerne in unseren Verteiler mit auf.

Eintrag in den Newsletter