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Nordkirchen auf Expo Real

Diskussion "Urbanes Wohnen im ländlichen Raum" auf der Expo Real 2018.
Diskussion "Urbanes Wohnen im ländlichen Raum" auf der Expo Real 2018.

MÜNSTERLAND/MÜNCHEN/NORDKIRCHEN Wirtschaftsförderungen und Münsterland e.V. stellen auf der Immobilienmesse innovative Wohnkonzepte aus der Region vor, um Unternehmen und Fachkräfte anzulocken.

Im Münsterland lässt es sich ausgezeichnet leben und arbeiten – und zwar überall. Denn auch die Mittelzentren um Münster herum bieten urbanes Flair bei gleichzeitig hoher Lebensqualität, wie sie nur im ländlichen Raum machbar ist. Wohnen, Arbeiten und Leben in der Stadt, aber mit Grün und Vogelgezwitscher: Mit dieser Botschaft werben die Wirtschaftsförderungen im Münsterland unter Federführung der Wirtschaftsförderung Münster und der Münsterland e.V. seit heute am Messestand Münster.Land auf der Immobilienmesse Expo Real in München um Investoren, Unternehmensansiedlungen und Fachkräfte.

Was auf den ersten Blick profan klingt, ist in Zeiten von Fachkräftemangel und stetig steigenden Mieten in den Ballungsräumen von zentraler Bedeutung. „Investitions- und Jobentscheidungen werden heute nicht nur anhand von Zahlen getroffen. Das Drumherum, der Lebensraum, ist der zentrale Faktor“, sagt Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V. „Hier ist die Region durch die hohe Lebensqualität im Wechsel zwischen Stadt und Land bestens aufgestellt. Doch: Wer weiß das schon?“ Der aktuell laufende Markenprozess soll das ändern und das Münsterland durch die emotionale Vermittlung seiner Vorteile im Wettbewerb der Regionen stark machen.

Ein wichtiger Aspekt ist das Zusammenspiel von Urbanität und ländlichem Raum mit neuen Möglichkeiten des Wohnens und Zusammenlebens.

Dietmar Bergmann, Bürgermeister der Gemeinde Nordkirchen, stellte hier verschiedene Konzepte vor, die die Verwaltung gemeinsam mit Anwohnern des Ortsteils Südkirchen entwickelt hat, um Einfamilienhausgebiete aus den 1950er- bis 1970er-Jahren fit für die Zukunft zu machen. Teilmaßnahmen wie die Einrichtung einer Tagespflege in einer ehemaligen Arztpraxis und die Umgestaltung eines Spielplatzes in einen Generationenplatz wurden bereits umgesetzt. „Das Wichtigste ist aber, dass zwischen Eigentümern, Hausbewohnern und Gemeindeverwaltung eine Vertrauensbasis entstanden ist und wir nun eine sehr gute Grundlage für die weitere Arbeit haben“, erklärte Bergmann auf der Expo Real in der Diskussionsrunde zum Thema „Urbanität trifft ländlichen Raum“.

Heinz Öhmann, Bürgermeister der Stadt Coesfeld, stellte den Westfalia Wohnpark auf den ehemaligen Betriebsgeländen „Hamelmann“ und „Fritzen“ vor. Auf der Gesamtfläche soll ein großzügiges Wohnquartier aus fünf Gebäuden und einem belebten Innenhof entstehen. Die Gestaltung der Wohneinheiten lässt Raum für alternative Konzepte, wie beispielsweise für Wohngruppen. Die Ansiedlung von Dienstleistung und Handel ist ebenfalls im Konzept vorgesehen. „Ein lebendiger, sozial gemischter und nachhaltiger Stadtraum, das ist das Ziel, das wir in Bocholt mit dem neuen Kultur- und Bildungsquartier kubaai verfolgen“, erklärte der Bocholter Stadtbaurat Daniel Zöhler den Besuchern der Podiumsdiskussion. Zwischen alten Produktionshallen und Spinnereigebäuden, Maschinenhallen und Schornsteinresten soll mit rund 400 Wohneinheiten und rund 11.000 Quadratmeter Büro-, Gastronomie- und Dienstleistungsfläche eine Keimzelle für innovative und zukunftsorientierte Wohn- und Geschäftsideen entstehen.

Pressekontakt Münsterland e. V:: Sabrina Becker, 02571 949334, becker(@)muensterland.com

Foto Diskussionsrunde: © Münsterland e.V.

"Der Lebensraum ist der zentrale Faktor.“ Klaus Ehling bei der Expo Real zum Thema Fachkräfte gemeinsam mit Dietmar Bergmann, Heinz Öhmann, Moderator Maik Atig und Daniel Zöhler (von links nach rechts).

Weitere Informationen

Pressearbeit

Anne Büscher
Bohlenstraße 2
59394 Nordkirchen
Tel.: 02596 917-154
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