Gemeinde Nordkirchen

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Ehrenamtsbörse

Am Stand des Quartiersmanagements MiNo konnte ehrenamtliches Engagement gesucht und angeboten werden. Noch einen Monat lang konnten Bürger und Institutionen die Börse im Eingangsbereich des Rathauses ergänzen.

Die Resonanz war gut, finden Klara Döbbelin-Südfeld vom Familienbüro und die Quartiersmanager von MiNo. Sie haben alle Gesuche und Gebote ausgewertet, die in dieser Zeit eingegangen sind. Auf den ersten Blick wird klar, dass die Zahl der Gesuche die Gebote bei weitem übersteigt. „Zwei Personen haben die Börse genutzt um ihre Fähigkeiten und ihre Zeit anzubieten.“ Dem gegenüber stehen knapp 20 Gesuche von Vereinen, Trägern, Initiativen, Privatpersonen und der Gemeinde.


Was wird gebraucht in Nordkirchen?
Ein Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung lässt sich quer durch die verschiedenen Vereine und Institutionen feststellen. Engagieren kann man sich für Seniorinnen und Senioren mit Spaziergängen oder Unterstützung der Freizeitaktivitäten  von Tagespflege und Altenhilfezentrum.

Begleitung in der Freizeit wünschen sich die Caritaswerkstätten für die Beschäftigten mit Behinderung.

Für Kinder und Jugendliche sucht u.a. die Gemeinde Nordkirchen Ausbildungspaten und Interessierte, die Besuchsdienste bei Familien mit Neugeborenen machen. Die Messdiener wünschen sich Verstärkung für ihre Jugendarbeit.

Die Flüchtlingshilfe hat sich ebenfalls an der Ehrenamtsbörse beteiligt. Menschen, die mitwirken wollen bei Deutschkursen, in Projekten oder als Begleiter in dem für Neuzugezogene komplizierten Alltag in Deutschland sind herzlich willkommen.

Aktionen die das Gemeinwesen in Nordkirchen stärken, brauchen auch immer wieder zusätzliche Hände. Dazu gehören u.a. die Bücherbörse, der Bürgerbusverein und die Erbsensuppenaktion.


Wie geht es weiter?
„Ob jeder Topf auch einen Deckel findet wissen wir nicht“, sagt Bürgermeister Bergmann „aber wir werden das breite, bürgerschaftliche Engagement weiterhin fördern. Es gibt viele spannende und schöne Aufgaben in unserer Gemeinde, die noch Aktive suchen.“

Die Gemeinde wird die Börse demnach fortführen. Ein erster Schritt wird sein, dass das Familienbüro diejenigen, die sich engagieren wollen, zunächst persönlich kontaktiert. „Wir haben zwar unter den Gesuchen und Geboten kein direktes Matsch gefunden, aber wir können denjenigen, die sich fürs Ehrenamt interessieren, verschiedene Möglichkeiten in Nordkirchen nennen.“ sagt Klara Döbbelin-Südfeld.

Dem Quartiersmanagement MiNo kommt die Aufgabe zu, die verschiedenen Gesuche in einheitlicher Form aufzubereiten. „Wir werden sicherlich noch auf einige Institutionen oder Vereine mit Nachfragen zu kommen“ sagt Sofie Eichner vom MiNo.

Danach werden alle Gesuche in Steckbriefform in einer Mappe gesammelt. Die Engagement-Mappe - kurz EmMa genannt-  kann dann jederzeit im Familienbüro eingesehen werden. Gesuche und Kontaktdaten sowie Flyer z.B. von Vereinen können entnommen werden. So soll es Interessierten einfach gemacht werden, ein für sie interessantes Angebot zu finden. „Mit der Mappe EmMa soll die Frage: wo und wie man sich in Nordkirchen engagieren kann, schnell zu beantworten sein“ erhofft sich Klara Döbbelin-Südfeld..

Am Ende des Jahres, soll noch einmal Bilanz gezogen werden. Bewährt sich der Nordkirchener Weg mit EmMa dann kann sich Bürgermeister Bergmann gut vorstellen „machen wir auf dem Weg weiter!“.

Weitere Informationen

Pressearbeit

Anne Büscher
Bohlenstraße 2
59394 Nordkirchen
Tel.: 02596 917-154
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