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Rettungswagen lohnt sich

Der Ambulanz- und Brandschutzdienst ARBO fährt seit einem Jahr erfolgreich in Nordkirchen
Der Ambulanz- und Brandschutzdienst ARBO fährt seit einem Jahr erfolgreich in Nordkirchen

Durchschnittlich einen Notfalleinsatz täglich fährt der Rettungswagen des privaten Ambulanz- und Brandschutzdienstes (ARBO) innerhalb der Gemeinde Nordkirchen plus einen weiteren Einsatz ca. alle 2 Tage auch über das Gemeindegebiet hinweg. Das zeigen die Einsatzzahlen nach einem Jahr laufenden Betrieb. Geschäftsführer Frank Dunsche, selber Rettungsassistent, Sanitäter, Dozent und Ausbilder, sowie Bürgermeister Dietmar Bergmann und Fachbereichsleiterin Mechtild Kammert von der Gemeinde Nordkirchen ziehen positive Bilanz.

„Wir haben eine Steigerung in der Infrastruktur des Rettungswesens erreicht“, betont Bürgermeister Dietmar Bergmann. „Der Standort Nordkirchen lohnt sich.“

Frank Dunsche erläutert, dass der rechnerische Bedarf von Anfang an vorhanden gewesen sei. Die Praxis habe nun gezeigt, dass der tatsächliche Bedarf sogar noch höher liege.

Der größte Vorteil für die örtlichen Bürgerinnen und Bürger liegt in der schnellen Hilfe. Rettungswagen aus Nachbarkommunen wie Lüdinghausen, Werne oder Lünen benötigen aufgrund der weiteren Anfahrt bedeutend länger bis zum Einsatzort. Die durchschnittliche Eintreffzeit bei Einsätzen innerhalb der Gemeinde Nordkirchen beträgt aktuell 6,90 Minuten.

Alle Notfalleinsätze laufen über die Notrufnummer 112. Die Disposition läuft ausschließlich über die Rettungsleitstelle. Der Rettungswagen fährt sieben Tage die Woche von 8 bis 21 Uhr und ist mit einem Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter besetzt.

Frank Dunsche betont, dass sein Ambulanzdienst aktuell noch der einzige private Anbieter für Rettungswagen weit und breit sei und somit ein Exot in NRW. Auch die Abrechnung sei schwierig. Einige Krankenkassen würden 40 % der entstehenden Kosten der Notfalleinsätze erstatten, andere zahlten gar nicht. Seine Kosten decke er über die übrigen Einnahmen des Unternehmens. Krankentransporte z.B. könnten über die Tel. 02595 972333 gebucht werden. Herr Dunsche hofft nun auf die Aufnahme in den Rettungsbedarfsplan des Kreises Coesfeld, auch aufgrund des nach einem Jahr Echtbetrieb nachgewiesenen Bedarfs in der Gemeinde Nordkirchen.

Bürgermeister Dietmar Bergmann sieht in dem privaten Rettungsdienst eine Chance für ländliche Kommunen wie Nordkirchen: „Der eigene Rettungswagen hat eine hohe Bedeutung für unsere Gemeinde. Die Einsatzzahlen des letzten Jahres beweisen das. Somit hoffe ich natürlich, dass sich an der grundsätzlichen Struktur zügig etwas ändert, damit uns dieses lebenswichtige Angebot auch auf Dauer erhalten bleibt.“

Foto v. l. Frank Dunsche, Mechtild Kammert, Olaf Kaminski, Anita Litzke, Dietmar Bergmann

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Pressearbeit

Anne Büscher
Bohlenstraße 2
59394 Nordkirchen
Tel.: 02596 917-154
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